Phimose bei Jungs – Hilft nur Schneiden?

99 Prozent der Babys kommen mit einer Vorhautverengung auf die Welt! Diese bildet sich häufig bis zur Pubertät zurück, dass dann nur noch 1 Prozent der jungen Männer davon betroffen sind.

Im Vorschulalter haben noch ca. 8 Prozent der Jungs Probleme mit einer zu engen Vorhaut und es treten manchmal Beschwerden wie eine Ballonbildung beim Urinieren oder vermehrte Entzündungen der Eichel auf. Bei Jungs ohne Beschwerden kann länger mit einer Therapie abgewartet werden – der Druck schnell ein Ergebnis zu bekommen ist glücklicherweise noch nicht da. Wichtig bei der Pflege ist nicht über den Schmerzpunkt die Vorhaut zurückzuziehen, da es sonst zu Einrissen und Vernarbungen kommen kann. Diese verheilen dann mit Bindegewebe, dass nicht so elastisch ist wie die ursprüngliche Haut.

Eine Creme für die Behandlung beinhaltet Cortison, ein Stresshormon, dass bei 75 Prozent der Betroffenen zumindest kurzzeitig hilft. Bei ca. 30 Prozent der Jungs bleibt die Weitung bestehen, bei allen anderen hilft es nicht. Leider hat auch die Cortison Gabe Nebenwirkungen, bei der Anwendung sollte genau Nutzen und Risiko überlegt werden.

Hilft die Creme nicht kommt die Empfehlung zur Operation an. Bei Kindern ohne Beschwerden sollte diese so weit wie möglich nach hinten verschoben werden. Begleitend oder möglichst früh als Therapie kannst du die homöopathische Behandlung beginnen.

Wie funktioniert die homöopathische Behandlung?

Welche Bedeutung hat die Phimose? Was passiert dabei im Körper?

Eine Phimose tritt bei zu wenig an Elastin in der Haut auf. Der Körper hält etwas fest und lässt nicht los, ist nicht elastisch genug.

Bei der Homöopathischen Fallaufnahme schaue ich mir an, ob ich auf anderen körperlichen Ebenen und dem Gemüt weitere Symptome betrachten kann.

Zum Beispiel: Gab es ein Thema in der Schwangerschaft oder während der Geburt mit dem Thema festhalten und nicht loslassen können?

Es passen ca. 48 homöopathische Mittel für die Behandlung von Phimose. Ich möchte genau das EINE Mittel finden, dass dem Patienten mit seinen Beschwerden und seinem Wesen ähnlich ist.

Wichtige Fragestellung:

Wie war die Schwangerschaft? Gab es einen Stress für Dich?

Gab es körperliche oder emotionale Themen die dich jetzt noch an die Geburt erinnern?

Wie war die bisherige Entwicklung des Jungen?

Wie liefen bisher Krankheiten ab, wie hast du sie behandelt?

Sehr häufig finde ich den roten Fade durch die Lebensgeschichte, was mir die Wahl eins passenden homöopathischen Mittels sehr erleichtert. (Und für die Mutter ist es auch viel leichter, nachdem sie über ihre Themen gesprochen hat😊)

Mit dem passenden homöopathischen Mittel und dem Bewusst werden des Reaktionsmusters kommt der Körper wieder ins Gleichgewicht und reguliert sein zu wenig an Elastin.